Kann Aromatherapie Ihre Angstzustände nach dem Lockdown lindern?

Die Welt steht schon so lange Kopf, dass es schwerfällt, sich vorzustellen, dass alles wieder richtig herum läuft. Aromatherapie wird seit vielen Jahren in verschiedenen ganzheitlichen Behandlungskonzepten für körperliche und seelische Erkrankungen eingesetzt. Das heißt aber nicht, dass ätherische Öle ein Wundermittel sind, auch wenn manche Aromatherapie-Anhänger das behaupten. Studien legen jedoch nahe, dass die Anwendung ätherischer Öle bei Angstzuständen und Depressionen tatsächlich eine hervorragende Idee sein könnte. Im Laufe der Jahre haben wir viele persönliche Geschichten von unseren Kunden gehört, wie sie ätherische Öle nutzen, um Symptome von Depressionen und Angstzuständen zu lindern und ihre Stimmung zu heben. Wir konnten nicht widerstehen, der Sache weiter nachzugehen und stießen dabei auf eine Reihe von Forschungsarbeiten zu diesem Thema.

Aktuell leiden mehr Menschen denn je unter psychischen Problemen. Die Folgen zahlreicher Lockdowns und eingeschränkter sozialer Kontakte führen dazu, dass sich viele zunehmend isoliert fühlen. Für viele ist die Aussicht auf die Aufhebung der Beschränkungen ebenso beängstigend. Post-Pandemie-Angstzustände sind nur allzu real.

Das brachte uns zu der Frage: Kann Aromatherapie bei Post-Lockdown-Angstzuständen helfen?

Die Forschung

Laut aktuellen Studien lautet die Antwort: Ja. Wir haben Forschungsergebnisse der letzten fünf Jahre ausgewertet, die untersuchen, welche ätherischen Öle möglicherweise bei Angstgefühlen und Stress helfen können. Ein immer wiederkehrendes Thema war, dass bestimmte ätherische Öle helfen können, den Cortisolspiegel (das Stresshormon) zu senken und so zu einem besseren Schlaf beizutragen. Laut einer Studie aus dem letzten Jahr senkte ein Balsam aus Lavendel, Zedernholz und Vetiver den Cortisolspiegel im Blutplasma von Ratten. Die Studie legt nahe, dass diese Öle äußerlich zur Behandlung von chronischem Stress eingesetzt werden könnten. Wenn sich dieser Effekt auch auf den Menschen übertragen lässt, könnten diese ätherischen Öle Bestandteil eines ausgewogenen Behandlungskonzepts zur Stressreduktion und Förderung von Entspannung und Ruhe sein. Weniger Stress bedeutet besseren Schlaf. Man geht davon aus, dass die Kombination von Linalool und Linalylacetat im Lavendel eine angstlösende Wirkung hat. Durch Inhalation kann Lavendelöl die für Gedächtnis und Emotionen zuständigen Hirnregionen erreichen, was für den Umgang mit Angstgefühlen wichtig ist.

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass ätherische Öle auch einen signifikanten Einfluss auf das zentrale Nervensystem haben.Mehrere klinische Studien haben gezeigt, dass ätherische Öle verschiedene neuronale Bahnen aktivieren und Gefühle der Entspannung, Zufriedenheit und Konzentration fördern. Dies könnte bedeuten, dass wir in Zukunft vermehrt Behandlungen sehen werden, die ätherische Öle einsetzen.

Die Antwort

Es versteht sich von selbst, dass die Gemeinschaft der ätherischen Öle noch etwas mehr Forschung und Belege gebrauchen könnte, um die Wirkung dieser Öle zu quantifizieren. Basierend auf einigen der oben genannten Studien können Inhalation und topische Anwendung ätherischer Öle jedoch bei der Bewältigung von Angstgefühlen helfen. 

Wenn Sie der Gedanke an das Ende des Lockdowns nachts wach hält, ist es wahrscheinlich, dass die Verwendung ätherischer Öle wie Lavendel oder Pfefferminze Ihren Cortisolspiegel senken und Ihnen zu einem erholsamen Schlaf verhelfen kann. 

Inhalation scheint die effektivste und am besten erforschte Methode zu sein. Geben Sie ein paar Tropfen Öl in Ihren Diffusor und beobachten Sie, wie Sie sich fühlen. Wechseln Sie Ihre Lieblingsdüfte ab oder probieren Sie etwas Neues, wenn Sie nicht den gewünschten Effekt erzielen. Greifen Sie zu Ölen mit Linalool und Linalylacetat, wie Lavendel, Ho-Holz und Koriander, da diesen Inhaltsstoffen angstlösende Eigenschaften zugeschrieben werden.

Werden Sie ätherische Öle verwenden, wenn die Lockdown-Maßnahmen gelockert werden? Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen. Folgen Sie uns auf Facebook und Instagram für weitere Tipps!

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